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Lernplan für die Prüfung: In sechs Wochen rückwärts planen

Ohne Plan beginnst du mit dem, was Spass macht, und merkst erst spät, dass wichtige Themen fehlen. Ein Lernplan verteilt Zeit und Stoff so, dass du bis zur Prüfung alles mindestens einmal aktiv geübt hast. Hier lernst du, wie du in sechs Wochen einen realistischen Plan baust. Du kannst ihn anpassen, verlängern oder verkürzen.

Logis Merksatz: Teile die Stunden durch die Themen, plane einen Puffertag pro Woche und teste dich nach jedem Block.
Logis Merksatz zu diesem Artikel

Schritt 1: Das Zeitbudget berechnen

Nimm die Wochen bis zur Prüfung und rechne ehrlich, wie viele Lerneinheiten du pro Woche schaffst. Nicht idealisieren: Schichtarbeit, Familie und Erholung zählen.

Gesamtzeit = Wochen × Einheiten pro Woche × Dauer pro Einheit

Beispiel mit erfundenen Zahlen: 6 Wochen × 5 Einheiten × 45 Minuten = 1'350 Minuten, also 22,5 Stunden. Bei neun Themen sind das 2,5 Stunden pro Thema. Wenn zwei Themen schwieriger sind, erhalten sie mehr, andere weniger.

Schritt 2: Den Stoff in Blöcke teilen

Liste die Themen auf, die geprüft werden. Nutze Wegleitung oder Bildungsplan. Gliedere nach Kompetenzen, nicht nach Buchseiten. Bewerte jedes Thema mit einem Wert von 1 bis 4 (1 = kann ich noch nicht, 4 = sicher). Das gibt dir die Priorität: Themen mit 1 und 2 brauchen mehr Zeit.

Logi empfiehlt: Die Kurse sind in Lerneinheiten gegliedert, die sich als Blöcke in deinen Lernplan einsetzen lassen. Dazu passt der Kurs Logistikfachmann/-frau FA auf e-learning.place. Jetzt gratis registrieren und mit der ersten Lerneinheit starten, ohne Kreditkarte.

Schritt 3: Die Wochen strukturieren

Woche Schwerpunkt Typische Aufgaben
1 Standortbestimmung Alte Aufgaben lösen, Themenliste bewerten
2 Block A: schwierigste Themen Erklären, üben, Fehlerliste führen
3 Block B: weitere Themen Mit Fällen arbeiten, Lernkarten erstellen
4 Block C: restliche Themen Verbinden von Themen, Transferaufgaben
5 Prüfungssimulation Aufgaben mit Zeit und Hilfsmitteln lösen, korrigieren
6 Lücken und Entlastung Fehlerliste wiederholen, Schlaf, Routine

Plane in jeder Woche einen Pufferplatz: eine Einheit, die du verschieben kannst, wenn etwas dazwischenkommt. Ohne Puffer scheitert jeder Plan an der ersten Grippe.

Schritt 4: Die Einheit aufbauen

Eine Lerneinheit mit 45 Minuten kann so aussehen:

  1. 5 Minuten Wiederholen: Was weisst du vom letzten Mal? Schreibe es aus dem Gedächtnis auf.
  2. 25 Minuten Neues: Ein Thema bearbeiten, am besten mit einer Aufgabe.
  3. 10 Minuten Üben ohne Unterlagen: Eine Frage oder ein Fall.
  4. 5 Minuten Fehler notieren: Was war unklar? Was probierst du als Nächstes?

Zu Beginn jeder Woche wiederholst du kurz die Fehlerliste. So werden Fehler zu Lernstoff.

Schritt 5: Kontrolle einbauen

Ein Plan zeigt nur, was du vorhast, nicht ob es wirkt. Prüfe deshalb am Ende jeder Woche:

  • Habe ich die geplanten Einheiten geschafft? Wenn nicht: Was hat gefehlt?
  • Welche Themen habe ich verbessert? Ich teste mit zwei neuen Aufgaben.
  • Muss ich die nächste Woche anpassen?

Verschiebe ohne schlechtes Gewissen. Wichtig ist, dass du die schwierigsten Themen nicht bis ganz zuletzt aufschiebst.

Anpassungen für Schichtarbeit und Familie

  • Feste Zeitfenster fehlen? Plane nach Tag statt nach Uhrzeit, zum Beispiel eine Einheit nach jeder Spätschicht oder am freien Tag.
  • Wenig Zeit am Stück? Teile in 15-Minuten-Einheiten, etwa Lernkarten im Zug.
  • Weniger Wochen? Streiche die Blöcke nicht, sondern verkleinere sie: nur Themen mit Stand 1 und 2 vertiefen.
Übung: Rechne dein Budget

Beispiel: Du hast 4 Wochen, 4 Einheiten pro Woche und 40 Minuten pro Einheit. Gesamtzeit: 4 × 4 × 40 = 640 Minuten, also gut 10 Stunden. Bei 8 Themen bleibt etwas über eine Stunde pro Thema. Entscheidung: Streiche nichts, aber gewichte. Themen mit Stand 1 erhalten anderthalb Stunden, sichere Themen eine halbe Stunde.

Häufige Fragen

Wie viele Stunden braucht man für eine Prüfung?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Es hängt von Stoff, Vorwissen und Prüfungsform ab. Starte mit einer Standortbestimmung und rechne dann mit deinem Zeitbudget.

Soll ich jeden Tag lernen?

Regelmässigkeit hilft, aber freie Tage sind ebenso wichtig. Plane mindestens einen Tag pro Woche ohne Lernen.

Was mache ich, wenn ich hinterherhinke?

Ändere den Plan statt dich zu stressen: Verkleinere Blöcke, setze Prioritäten und nutze den Puffer. Sprich bei Bedarf mit dem Kursanbieter oder deinem Arbeitgeber über Entlastung.

Quellen und weiterführende Links

Weiterlernen auf e-learning.place

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