Produktionslogistik
Produktionstypen, Layout, PPS, Stücklisten, Lean, Qualität, Kennzahlen, Nachhaltigkeit und Prüfungsfälle.
Dieses Lernfeld umfasst 15 Module mit Theorie, interaktiven Übungen und Prüfungssimulationen.
Module und Lektionen
1. Grundlagen der Produktionslogistik: Material- und Informationsfluss, Fertigungsauftrag, Aufgaben, Engpass, Ziele, Zielkonflikte, Durchlaufzeit und Schnittstellen
Die Produktion logistisch verstehen: Aufträge startfähig machen, Engpässe führen, Ziele abwägen und Schnittstellen sauber übergeben.
2. Produktionstypen und ihre logistische Wirkung: Matrix, Einzel-, Serien-, Sorten-, Varianten- und Massenfertigung, Lose, Rüsten und Entscheidungsmatrix
Produktionstypen erkennen und ihre Logistik ableiten: Lose und Rüsten rechnen, Varianten sichern und Typen begründet wählen.
3. Fertigungsorganisation und Layoutlogik: Werkstatt, Reihe, Fluss, Linie, Insel, Linienbalance, Profilmatrix, Transportaufwand und Verkehrswege
Layoutlogiken unterscheiden, Takt und Engpass einer Linie rechnen, Layouts mit Zahlen vergleichen und die Wahl mit der Profilmatrix begründen.
4. Produktionsplanung und -steuerung: Regelkreis, Push und Pull, Programm, Nettobedarf, Kapazität, Fertigungsauftrag, Freigabe und Rückmeldung
Den PPS-Regelkreis führen: Programm staffeln, Nettobedarf und Kapazität rechnen, Aufträge freigeben und Rückmeldungen auswerten.
5. Stücklisten, Arbeitspläne und Gozinto: Stücklistenbaum, Version, Mehrfachverwendung, Stufenrechnung, Rüst- und Stückzeit und Änderungsmanagement
Stücklisten lesen, Bedarf mit Gozinto rechnen, Kapazität aus dem Arbeitsplan bestimmen und Stammdatenänderungen führen.
6. Durchlaufzeit, WIP und Terminierung: Zeitarten, Flussgrad, Little's Law, WIP-Limit, Engpass, Vorwärts- und Rückwärtsterminierung und kritischer Pfad
Durchlaufzeit zerlegen, WIP mit Little's Law steuern, Engpässe priorisieren und Termine vorwärts, rückwärts und im Netzplan rechnen.
7. Produktionsversorgung: Steuerinformationen, Versorgungskonzept, Kanban, Kanban-Anzahl, Kitting, JIT und JIS, Milkrun und Routenzug und typische Fehler
Material, Signal und Behälter im Kreislauf steuern, Kanban auslegen, Routenzüge berechnen und typische Versorgungsfehler vermeiden.
8. Losgrössen, Rüstzeit und Reihenfolgeplanung: Rüst- und Lagerkosten, wirtschaftliche Losgrösse, Praxisfilter, SMED, Prioritätsregeln und Rüstmatrix
Losgrössen mit Rüst- und Lagerkosten bestimmen, Rüstzeiten mit SMED senken und Auftragsfolgen mit Regeln und Rüstmatrix beurteilen.
9. Lean Production und Prozessverbesserung: Kundenwert, Wertstrom, 5S, Visual Management, TPM und OEE, Ursachenanalyse, Verbesserungszyklus und Methodenwahl
Lean-Methoden wie Wertstrom, 5S, TPM, Ursachenanalyse und Verbesserungszyklus am Kundenwert ausrichten und zum wirksamen Paket verbinden.
10. Qualitätslogistik in der Produktion: Prüftore, Status und Sperrbestand, Fehlerkosten, Rückverfolgbarkeit, Qualitätskennzahlen, FMEA und 8D
Qualität im Materialfluss steuern: Prüftore, Sperrbestand, Fehlerkosten, Rückverfolgbarkeit, Kennzahlen und Methoden gegen Fehler.
11. Produktionskennzahlen und Controlling: Kennzahlenpyramide, Termintreue, OEE-Verlustkette, Bestand, Plan-Ist-Vergleich, Dashboard und Zielkonflikte
Produktionskennzahlen mit Steckbrief führen, Abweichungen mit Daten auf Ursachen prüfen und mit Dashboard, Ampel und Gegenkennzahlen steuern.
12. Digitalisierung der Produktionslogistik: Systemlandschaft, Datenerfassung, Stammdaten, Datenspur, eKanban, Systembetrieb und Einführung
Digitale Systeme nach Datenrolle einordnen, Datenlücken messen und eingrenzen und Einführungen mit Pilot und Wirtschaftlichkeit beurteilen.
13. Arbeitssicherheit und Ergonomie in der Produktionslogistik: Arbeitssystem, Verkehrswege, Maschineneingriff, Heben, Risikobewertung, Massnahmen und Wirksamkeit
Gefahren im Arbeitssystem erkennen, Risiken bewerten, Massnahmen nach STOP wählen und Ergonomie und Wirksamkeit mit Zahlen belegen.
14. Nachhaltigkeit und Resilienz: Ressourcenhebel, Energie, Material, Mehrweg, Störungsquellen, Kritikalität, Wiederherstellung und Kennzahlen-Netz
Verschwendung mit Zahlen belegen, Kritikalität nach Wirkung beurteilen und Nachhaltigkeit und Resilienz mit Kennzahlen im Netz steuern.
15. Integrierte Praxisfälle und Prüfungsvorbereitung: Diagnosepfad, Prüfungsantwort, Rüsten, Umlaufbestand, Kanban, Engpass, Massnahmenpaket und Abschlussprojekt
Produktionsfälle vom Symptom zur belegten Ursache führen, Massnahmen rechnen und ordnen und Prüfungsantworten mit festen Bausteinen aufbauen.
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